8L093 Zusammenfassung: 8 Länder 6 Hauptstädte

102 Tage (Ltbg – Ltbg), 0° bis 38°.

(Mit Zubringer 3.331 km)

Länder: Österreich >Slowakei >Ungarn >Kroatien >Serbien >Bulgarien >Rumänien > Moldawien [+Transnistrien] > Rumänien

Hauptstädte: Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad, Kischinau [+Tirastopol], Bukarest


Pannen: keine. Unsere i:sy – Kompakträder sind das Beste, was uns passieren konnte. Tiefer Schwerpunkt mit dem vielen Gepäck. Zahnriemen völlig wartungs- und ölfrei, dadurch super für Hotels geeignet und ohne unseren Bosch-MTB-Motor hätten wir bei den vielen extremen Steigungen bestimmt irgendwann das Handtuch geworfen.

(Eisernes Tor, Serbien,  Rumänien andere Uferseite)

Verluste:

    Ludwig

1 Unterhose  (2 für 2 1/2 Monate völlig ausreichend)

1 Sicherheitsweste (die Ersatzbeschaffung in Belgrad war die bessere Lösung für heißes Wetter)

    Kerstin

1 Backenzahn wollte ab Budapest nicht mehr dabei sein

Geklaut in Serbien: 2 Trinkflaschen, 1  Thermosflasche

2 zerbrochene Kleiderbügel

Kosten: Wir führen keine Fortschreibung. Haben gut gelebt und sind trotzdem nicht verarmt. Waren überwiegend in sehr preiswerten Ländern unterwegs.

Hunde: ab Serbien permanent, geschätzt weit mehr als 100 Attacken. Wir haben gelernt, gelassen damit umzugehen. Letztendlich war keine ganz Kritische dabei;  Pfefferspray war immer griffbereit.

(Lom)

Abschluss unserer Westost-Durchquerung Europas. Radwege, wie sie vom Atlantik entlang der Loire, dem Rhein-Rhone-Kanal und der Donau bis Budapest angenehm vorhanden sind, dürfen bis zum Schwarzes Meer nur noch rudimentär erwartet werden.

(Konstanza. 2 Tage später ist hier eine Seedrone explodiert.)

Sicherheit.  Wir haben uns immer und überall sicher gefühlt. Verkehrsreiche Strecken konnten wir mit Übersicht,  Planung und stets gut sichtbar meistern; die Horroreinfahrten nach Belgrad und Konstanza glücklicherweise entspannt an Sonntagen. Adrenalinschwangere junge Autofahrer, die sich von Radfahrern bedroht fühlen, gibt es gelegentlich überall, in Serbien allerdings besonders häufig.

 
(In Bulgarien hatten wir die offizielle Donauroute verlassen und mit KI umgeplant)
 

Moonfelder und  gepflegte Rosenbeete waren, wie die Rufe des Kuckucks, unsere stetigen Begleiter.

 
 
 
 
 

Kerstins Vase wurde auch immer mit bunten Sträußchen geschmückt

 
 
 
 
(Budapest, Ungarn)
(Bratislava, Slowakei)
(Vukovar, Kroatien)
  (Somovit, Bulgarien)
(Tiraspol, Transnistrien)
  (Schwarzes Meer, Mamaia, Rumänien)

(Pelikane und Seerosenblüte im Donaudelta)

Störche, Störche und immer wieder Störche. Von der Brut bis zum Flügge werden

 

Lebensmittelgeschäfte in jedem auch noch so kleinen Ort (ähnlich Tante Emma),  immer mit langen Öffnungszeiten und ein Plätzchen zum Sitzen und Sofortverzehr. Freundliche Begegnungen inbegriffen.

 
(Bulgarien)

Weinkultur in allen Ländern, einschließlich der dazugehörigen Verprobungen und kilometerlangen Fahrten durch die Weinfelder. Das herausragendste Erlebnis war unsere Radtour im größten Weinkeller der Welt in Moldawien.

  (Mileștii Mici, Moldawien)
(Crama Mircesti – Degustation, Moldawien)

Geld u Karten. In allen Ländern und nahezu überall, kontaktlos per Handy. Physische Karte haben wir nie benötigt. Die hohe Akzeptanz macht das Reisen extrem einfach.  Unsere üblicherweise in Landeswährung getauschten 100€ (Automat oder € Noten) mussten wir uns bemühen auszugeben. € wird alternativ akzeptiert, stets zu fähren Kursen, Wechselgeld in Landeswährung.

(Kichinau, mobile Händlerin im Park)
(Friedlicher Machtwechsel in Ungarn während unserer Reise, trotz Schockplakate)
(Glück gehabt, wie so oft: Der Aussichtspunkt wurde erst vor 5 Tagen eröffnet)
(Das Salz an der Suppe:  Begegnungen)
(Lauterberger Lehm im Gepäck hat Tradition)

Unsere Harzer Hexen immer dabei

(Belgrad, 1.Mai)
(Moldaukloster)

Ein wieder großes Erlebnis liegt hinter uns

Stets gut behütet kommen wir mit Dankbarkeit zurück.

(Vorniceni, Moldawien)

Unser Europa hat so viel zu bieten. Wir hoffen so sehr, dass das Friedensprojekt EU erfolgreich weitergeführt werden kann. Moldawien gehört dazu! Wir sind gerne deutsche Europäer.

Danke, dass ihr mit Euren guten Wünschen wieder dabei wart.

Unser ganz besonderer Dank gilt Andrian in Kischinau, ohne ihn hätten wir Moldawien nie so erlebnisreich kennengelernt, und unseren Helferlein daheim, die sich um Haus und Garten gekümmert haben.

Mulțumirile noastre speciale se îndreaptă către Andrian din Chișinău. Fără el, poate că nu am fi trăit niciodată o experiență atât de memorabilă în Moldova.

Seit 2016 (Ludwigs Renteneintritt) sind in diesem Blog nunmehr  37.000 europäische  Kilometer dokumentiert.

Wird es eine nächste Reise geben? Inshallah!

5 Gedanken zu “8L093 Zusammenfassung: 8 Länder 6 Hauptstädte

  1. Mega tolle Reise die Ihr beiden erlebt habt 🤩ich freue mich dass alles so reibungslos gelaufen ist ist und ihr heile wieder zuhause angekommen seid 🙏🍀

    Danke dass Ihr uns habt teilhaben lassen 🥰😍🤩☀️

    liebst Grüße Claudia 😘

  2. Danke an euch Beiden, jeden Tag habe ich euere Reise verfolgt und viel von den bereisten Ländern gesehen und neue Inspirationen gewonnen.

    Kommt erstmal mal an und hoffentlich auf ein Wiedersehen.

    Grüße Karin und Heinfried

  3. Eine großartige Reise, die Eindrücke offenbarte, die einem sonst sicher verschlossen bleiben. Danke, dass wir dabei sein durften.

  4. Ich freu mich dass ihr wieder gut zuhause angekommen seid. Herzlichen Glückwunsch zu dieser einmal mehr unglaublichen Leistung. Und vielen Dank dass wir mittels eurer Berichte ein Stück „mitfahren“ konnten. Alles Gute und auf ein gutes wieder einleben. Viele Grüße, Nici & Jürgen

  5. Liebe Kerstin, lieber Ludwig,

    was eine wundervolle Reise, auf der wir euch abermals vom Sofa aus begleiten durften.

    Hochachtung vor eurer großartigen Leistung 💪 🚴‍♂️🚴‍♀️💪

    Bestimmt denken eure Beine jetzt, was ist denn auf einmal los!? Wir haben ja garnichts mehr zutun 🤣

    Ganz liebe Grüße Petra & Walter

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