Rumänien, Bukowina, Suceawa: Auf den Spuren Stefan des Großen ☀️⛅18 – 23°, 🚶13.300
Ausschließlich E-Busse sehen wir im ÖPNV. Wir sind trotzdem zu Fuß unterwegs.
Kloster Suceava
Die Kirche ist beeindruckend, insbesondere wegen ihres Mosaikdachs und des Glockenturms. Auch wieder mit einem aktiven Kloster, diesmal Mönche. Die St.-Georgs-Kirche wurde 1552 von Moldawiens Herrscher Bogdan III. und seinem Sohn Stefanita Voda (Sohn und Enkel Stefan des Großen) in Auftrag gegeben und als Metropolitankirche der Moldau fertiggestellt. Das Kloster ist heute Sitz des Erzbischofs von Suceava und Radauti.Komplett eingerüstet. Auch kein Zugang zum Innenraum. Beeindruckend, der Umgang mit den Kulturgütern: Entweder im top Zustand oder man ist bei der aufwendigen Restaurierung.
Krönungskirche
Die Mirauti-Kirche, die älteste Kirche in Suceava, wurde 1375 von Petru I. Musat gegründet. Bis 1522 diente sie als moldauische Krönungskirche. Hier wurde Stephan der Große 1457 nach dem Segen des Bischofs zum Fürsten von Moldau gekrönt.Kerstin staunt über das FreskoAdam und Eva im Paradies. Seit 2023 wieder 6 Mönche. Auf zum Burgberg! Die Restaurierung und Rekonstruktion ist fast abgeschlossen. Die Krönungskirche gegenüber. Irgendwo dahinten fährt morgen unser Zug ab. Die Schlachten Stefan des Großen. Sein militärisches Genie ist mit Cäsar und Alexander dem Großen zu vergleichen. Angeblich hat er nach jeder gewonnen Schlacht ein Kloster gestiftet Davon war gestern die Rede
Am 17. Oktober 1497 fand die Schlacht im Kosmin-Wald statt.
Wer kämpfte? Das Königreich Polen (unter König Johann I. Albrecht) gegen das Fürstentum Moldau (unter Stefan dem Großen).
Das Ergebnis: Stefan der Große vernichtete das polnische Heer fast vollständig.
Die Schlacht beendete den polnischen Feldzug in der Moldau und festigte Stefans Unabhängigkeit. >>>Wikipedia
Fürstentum Moldau
in heutigen Grenzen
Das historische Fürstentum Moldau (oft als Königreich bezeichnet) erstreckte sich über Gebiete, die heute aufgeteilt sind zwischen:
Rumänien: Die Region West-Moldau (inklusive Iași und Suceava).
Republik Moldau: Das gesamte Staatsgebiet (historisch Bessarabien).
Ukraine: Die Regionen Budschak (Süden) und die nördliche Bukowina (Czernowitz).
Es ist gut nachvollziehbar, warum Stefan in Moldawien und Rumänien als Nationalheld hoch verehrt wird und sein Andenken mit großem Aufwand bewahrt wird.
In der Republik Moldau tragen alle Geldscheine sein Konterfei Ștefan III. cel Mare oder Stefan der Große (* um 1433 in Borzești; † 2. Juli 1504 in Suceava) >>>Wikipedia
Reise über die Moldauklöster
ist damit abgeschlossen (200 km); mit dem heutigen Moldawien auch durch das historische Fürstentum Moldau (800 km).
Morgen, 16:30 ziehen wir weiter 🚊. Unser Ziel erreichen wir gegen Mitternacht.