Rumänien, Bukowina: Humoruli >Voronet (Sixtinische Kapelle) >Suceava ☁️🌧️18 – 20°, 🚴53km





Kloster Voronet





Die Klosterkirche Voronet wird als „die Sixtinische Kapelle des Ostens“ betrachtet wegen des Jüngsten Gerichtes eine Malerei, die die ganze westliche Wand bedeckt. Der Maler gestaltete von oben nach unten auf der Hauptachse die Heilige Dreifaltigkeit: Gott-Vater, beim letzten Stillstand der Zeit, Gott-Sohn auf dem Richterstuhl und..

Gott-Vater hält in der rechten Hand die Richterwaage, in der die Engel und die Teufel die Taten jedes Menschen legen. Die Schar der Gerechten wird von dem Heiligen Apostel Petrus in den Himmel geführt und die Sünder, von den Teuflein angekettet,


„Das Blau von Voronet„, die vorherrschende Farbe der Außenmalerei, wird von den Fachleuten als einzigartig in der Welt bezeichnet und ist ebenso bekannt wie das Rot bei Rubens oder das Grün bei Veronese.
Auf diesem blauen Hintergrund der südlichen Seite ist der Stammbaum Jesse dargestellt mit ihrem ausladenden Gezweig. Die Propheten des Alten Testaments sind bei Voronet von den Philosophen des Altertums umrahmt: Aristoteles, Platon, die römische Sybille, Pythagoras, Sokrates u. a.
Dank ihres außerordentlichen ästhetischen und geistig-orthodoxen Wertes wurde das Kloster Voronet von der UNESCO aufgenommen.


Architektur
eine Synthese byzantinischer (kleeblattförmiger Grundriss, beziehungsweise Dreikonchenanlage, Turm auf dem Naos), gotischer (emporstrebende Formen wie spitzbogige Fenster– und Türeinfassungen, Strebepfeiler) und einheimischer Elemente (Turm auf vier Bögen gestützt mit stempelförmiger Basis, Blendnischen unter dem Kranzgesims, Blendbögen an den Apsiden, Friese aus bunten Keramikscheiben).

Ein halbes Jahrhundert später werden Vorhalle, Außenfresken und Innenbemalung hinzugefügt.

Der Legende nach stiftete der moldauische Fürst Stefan der Große (Ștefan cel Mare) das Kloster Voroneț im Jahr 1488 zur Erinnerung an seinen berühmten Sieg in der Schlacht von Vaslui (1475) über das Osmanische Reich. Errichtet wurde es als Dankbarkeit, da der Einsiedler Daniil Sihastru, den Stefan dort aufsuchte, ihn zum Weiterkämpfen ermutigt hatte.
Die Schlacht von Vaslui (auch Schlacht von Podul Înalt) fand am 10. Januar 1475 in der Nähe der Stadt Vaslui, im heutigen Rumänien, statt. Der moldauische Fürst Ștefan III. cel Mare (Stephan der Große) besiegte dort mit rund 40.000 Mann ein osmanisches Heer von bis zu 120.000 Soldaten unter Hadân Suleiman Pascha.
Stephan der Große nutzte das sumpfige Gelände am Fluss Bârlad sowie Nebel und Regen geschickt aus. Durch eine raffinierte Taktik, die den Einsatz von leichter Kavallerie, Artillerie und einem überraschenden Gegenangriff in die Flanken der osmanischen Truppen umfasste, lockte er die Osmanen in eine Falle.
Die osmanische Armee erlitt eine der verheerendsten Niederlagen ihrer Geschichte, wobei Schätzungen zufolge bis zu 40.000 osmanische Soldaten fielen.



Noch 41 km





Suceava


🛌wieder im Hotel Continental Suceava 2xÜF. Fahrräder konnten wir wieder in der Lobby abstellen. 24 h bewacht.

