06:30 vor unserem Stammrestaurant. 07:00 legen wir ab. Die Fahrt führt uns Stromaufwärts zurück nach Tulcea. Sulina, ein faszinierender Ort, ist nur per Schiff erreichbar. Einer der Zwischenstopps. Alle sind für die Versorgung existenziel, da nicht über den Landweg erreichbar. Pünktlich 11.00 Uhr, Zeit, dass sich was dreht.
Tulcea 🚴Isaccea
Blick Richtung Ukraine und Moldawien. Da können wir nicht vorbeifahren. Also Stop. Erst wird uns ein kleines Probierstück angeboten, lecker. Da kann Kerstin natürlich nicht wiederstehen. Ein Foto gibt’s noch obendrauf. Kirschen, Aprikosen und Schafskäse mit eigenem Brot. Das nennen wir eine gelungene Mittagspause.
Auf unseren Stühlchen genießen wir es, das Kommen und Gehen zu beobachten. Unser Tagesziel. Interessant das Schild unter dem Ortsschild. Die Warnung auf Roamingkostenfalle, wenn wir uns in ein ukrainisches oder moldawisches Netz einwählen würden. Geschieht automatisch, falls man nicht Vorkehrungen getroffen hat und wird ziemlich teuer.
Könnte aber seit diesem Jahr abgebaut werden. Danke EU, dass Du unsere Reise fristgerecht unterstützt. 1 km – Abstecher zum Grenzübergang per Fähre in die Ukraine 500 m Rückstau. Ausschließlich ukrainische Fahrzeuge. Ein guter Platz, um den Grenzübergang auf uns wirken zu lassenEs bewegt sich alles nur langsam.
Als wir weiterfahren wollen fährt ein kleines, weißes Auto, dass gerade mit der Fähre aus der Ukraine angekommen ist, vor.
Ein schätzungsweise zehnjähriges Kind springt aus dem Fahrzeug, ruft laut
Papa, Papa
und springt einem wartenden Mann in die Arme. Wenn nicht Krieg wäre ein ganz normaler Vorgang. Vermutlich hat sich der Vater dem Militärdienst entzogen.
Wie viele Kinder können ihrem Vater nicht mehr in die Arme springen, weil er gefallen ist oder sie selbst verschleppt wurden?
Unsere Unterkunft mit weitem Blick über die Donau in die Ukraine. 🛌Complex Divad RelaxDer Fährübergang, EU-Außengrenze.