8L050 Silistra

Donau, Bulgarien:  Silistra ⛅21° 🚶12.500

 Silistra: Das antike Tor an der Donau

27 TEW >>>Wikipedia
  Donaupark
 
 
  Ausgrabungen und ‚alte Steine‘ gehören zum Stadtbild und deuten auf die lange Stadtgeschichte hin.
Archäologisches Museum.
Innen alles Originalfunde.
  8.000 Jahre alt.
Kupferzeit, 6.500 Jahre alt.
  Kupferzeit. 5.Jt v. C.
Bronzezeit. 3.500 Jahre alt
Wagenbeschläge..
…und die Rekonstruktion eines römischen Reisewagens. 3 Jhd.
Auch aus dieser Zeit.
Hat man damals getragen.
Als Fahrradhelm eher nicht geeignet.
  Münzen, Byzantinische Zeit
Goldmünzen Byzantinische Zeit. 11. Jhd. 

Man erläutert uns, dass Silistra in einer Tiefe von 3 bis 4 m voll mit noch verborgenen Funden ist.


 
 
Endlich mal was farbenfohes. Was ist das?
Das Schild verrät uns
PROJEKT „GROSSREPARATUR UND KOMPLETTSANIERUNG DER GRUNDSCHULE „VATER PAISIUS“, STADT SILISTRA“
GESAMTE PROJEKTKOSTEN: 1.683.542,74 EUR
FINANZIERT VON DER EU ÜBER DAS INSTRUMENT „NextGenerationEU“: 1.405.271,20 EUR
Nationale Kofinanzierung: 278.271,54 EUR
PROJEKTSTART: 09.09.2025
PROJEKTENDE: 31.05.2026
also gerade fertig geworden.
 Kathedrale Peter und Paul

Das Heiligtum St. Peter und Paul ist als Kulturdenkmal anerkannt.

Glockenturm steht links daneben.
Sie wurde nach dem Krimkrieg erbaut und ist für ihre kunstvollen Wandmalereien bekannt
Diese Geschichte kennt jeder.
Seit dem Jahr 2001 befindet sich vor der Altarschranke ein Marmorreliquiar, in dem der rechte Schulterknochen des heiligen Dasius von Dorosłol aufbewahrt wird. Es handelt sich um ein Geschenk von Papst Johannes Paul I. an Bulgarien und Silistra anlässlich seines Besuchs im Mai 2001.
Der heilige Dasius gehört zu den zwölf Heiligen, die am 20. November 303 in Durostorum (heute Dorostol, Silistra) den Märtyrertod in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian und Galerius.
erlitten. Er war ein römischer Soldat der Legio XI Claudiana, die in Durostorum stationiert war.
Typisch Bulgarien: Die Kugel(n) Eis werden gewogen und nach Gewicht abgerechnet.

Morgen verlassen wir Bulgarien, in zwei Tagen, am Sonntag, werden wir das Schwarze Meer erreichen.


Was bleibt von Bulgarien?

  • Die vielen freundlich winkenden Menschen am Wegesrand.
  • Die sanfte, grüne Hügellandschaft.
    Blühender Moon am Wegesrand, auf großen Brachflächen und einfach überall.
  • Hunde und nochmal Hunde. Wir sind stolz, dass wir einen stressfreien Umgang für alle Beteiligten entwickelt haben (langsam fahren, evtl. schieben, bei Bedarf  deutliche Ansprache ‚Hau ab‘, Pfefferspray in der Hand hilft mental enorm – nie eingesetzt).
  • Ein Land mit langer, beeindruckender Geschichte. Die touristische Vermarktung kommt trotz vieler Bemühungen noch nicht so voran, wie es sollte.
  • Riesige, landwirtschaftliche Flächen.
  • Die vielen brachliegenden Industriestätten, Gebäude und Wohnhäuser. Sie erinnern an bessere Zeiten.
  • Die EU-Fahnen wehen reichlich.
  • Unsere Entscheidung, die Donauroute für ein paar Tage zu verlassen, hat sich als gut und richtig herausgestellt. Allerdings mit reichlich zusätzlichen Höhenmetern verbunden.
  • Wir mögen Bulgarien

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