8L034 Eisernes Tor II

Donau, Serbien, Donaudurchbruch Eisernes Tor Tag 2: Donji Milanovac > Wasserkraftwerk  > Kladova ☀️⛅(⛈️abends)17-23°, 🚴69 km 505 hm

Ganz schön üble Behausung, 21 Wohnungen, Flur und Treppe wurden seit Jahren nicht mehr gereinigt. Während der Fahrradverladung in die Wohnung hatte Kerstin ihre 2 Trinkflaschen und eine Thermoskanne im Flur abgestellt. Als wir fertig waren waren alle 3 Flaschen weg. Echt gestohlen. Das ist uns auf unseren Fahrradtouren bisher noch nie passiert. Aber unsere Wohnung im Erdgeschoss ist in einem top Zustand, frisch renoviert in guter Handwerkerqualität und super sauber.

90° nach links drehen…
  das sieht schon freundlicher aus. 
09:00 sind wir unterwegs.

Das Eiserne Tor (rumänisch: Porțile de Fier, serbisch: Đerdap) ist das spektakuläre Durchbruchstal der Donau. Es trennt die Südkarpaten vom Balkan-Gebirge und verengt den Fluss teilweise drastisch zwischen bis zu 300 m hohen Felswänden.

  • Es erstreckt sich rund 100 km von der Burg Golubac im Westen bis zur Festung Fetislam bei Kladovo im Osten.
  • Es handelt sich um eine sogenannte Kataraktenstrecke, bestehend aus mehreren engen Schluchten  und beckenartigen Erweiterungen.
  • Durch den Bau des Staudamms „Eisernes Tor 1 (Derdap 1)“ im Jahr 1972 wurde der Wasserspiegel angehoben, die Stromschnellen beseitigt und die Passage für Schiffe sicher gemacht.
  • Naturschutz: Das Gebiet ist heute Teil des serbischen Nationalparks Đerdap und des rumänischen Naturparks Eisernes Tor.
Echte Bergetappen
 
 
Tunneleingang. Nur noch 4 von 21.
Tunnelausgang und… 
…der Blick Donauabwärts. 
 
 
Pause an der engste Stelle, 80 m Wassertiefe.
  Der Blick zurück, da kommt was Kleines…
..
…doch was ganz Großes. Verschwindet trotzdem in der grandiosen Felslandschaft.
Unsere Weiterfahrt durch den nächsten Tunnel haben wir auch im Blick..

… auch gut ausgeschildert. Verfahren ist aber unmöglich. Gibt nur diese Gebirgsstraße. (Wesentlich Attraktiver, aber auch anstrengender, als die rumänische Seite)
 
 
 
 
 
Vor 20 Jahren hat sich Ludwig in dem Kloster auf rumänischer Seite vorm Stsrkregen gerettet.

 
 
 
 Die Statue des Dakerkönigs Decebalus ist eine 55 Meter hohe Statue und zugleich die höchste Felsskulptur in Europa. Er herrschte  87 bis 106 n. Chr.
 Die Idee stammt von dem rumänischen Geschäftsmann und Historiker Iosif Constantin Drăgan. Mit dem Projekt waren insgesamt zwölf Bildhauer von 1994 bis 2004 beschäftigt,
 
 
 
Blick auf die Südkarpaten

Kraftwerk Eisernes Tor 1

 
Auf den Damm kommen wir nicht. Dafür können wir das (geringe) Treiben am Grenzüberhang überwachen.
 

Das Kraftwerk wurde zwischen 1964 und 1972 als Gemeinschaftsprojekt Jugoslawiens und Rumäniens erbaut.

Durch die Anhebung des Wasserspiegels um bis zu 35 Meter mussten zahlreiche Orte und die Insel Ada Kaleh evakuiert und geflutet werden.

2.110 MW (aufgeteilt auf zwei fast identische Kraftwerksteile).Jede Seite nutzt 6 leistungsstarke Kaplan-Turbinen. Jährlich rund 11 Milliarden kWh, was einen erheblichen Teil des Strombedarfs beider Länder deckt.

Zwei Schleusen für die Schifffahrt und einen Staudamm von über 1.200 Metern Länge.

 
 Blick zurück zum Staudamm.

Kladovo

Nach rd 100 km endet das Eiserne Tor genau hier.
 
Weit ist die Landschaft wieder und die Donau kann sich breit machen.
Und Kerstin hat ihr Flaschenarsenal wieder auffüllen können.
Die Fußgängerzone ist auch bei Regen gut geschützt, was wir heute noch getestet haben: Blitz und Donner sowie ergiebiger Regen

🛌 Apartmani KOKI Kladovo, Kladovo, 34€ FeWo (***)

3 Gedanken zu “8L034 Eisernes Tor II

  1. Die Landschaft die ihr in den letzten Tagen durchradt habt, erinnert mich an die alten Karl May Filme. Winnetou, Old Shatterhand, Schatz I’m Silbersee usw.

    Schade, dass Euch die Wasserflaschen geklaut wurden. Aber, solche „geringen“ Verluste sind sicherlich zu verschmerzen.

    Liebe Grüße, Andreas der Frühschwimmer

  2. Hallo Kerstin, hallo Ludwig,

    Lucullus will Tigranes zum Umdenken bewegen und greift den armenischen König mit einer etwa 18.000 Mann starken Armee an. Dabei überschreitet er als erster römischer Feldherr den Euphrat. Tigranes zieht starke Kräfte zusammen (lt. Quellenlage 80.000 bis 300.000 Mann, da haben einige antike Autoren wohl großzügig aufgerundet > Motto „viel Feind, viel Ehr!“) und zieht gegen die römische Armee. Bei Tigranokerta treffen die Heere aufeinander. In der Schlacht taktiert Lucullus geschickt und fügt dem an Kämpfern überlegenen armenischen König eine schwere Niederlage zu. Der nahe Winter verhindert jedoch eine effektive Nutzung dieses Erfolgs. Tigranes kann sich zurückziehen und Lucullus erreicht nicht sein eigentliches Ziel, Mithridates in die Hände zu bekommen. Er wechselt die Strategie und versucht das armenische Reich politisch zu destabilisieren, indem er Statthalter des Tigranes zum Übertritt auf die Seite Roms bewegt. Damit ist Lucullus zwar bei einigen erfolgreich, aber Tigranes gibt nicht auf, Mithridates lebt weiterhin in Freiheit und ist handlungsfähig. Grüße Harald

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