8L079 Dragomirna + Patrauti

Rumänien, Bukowina: Botoșani >Dragomirna >Patrauti >Suceava ☀️23 – 34°, 🚴65km

05:10 startklar
 
 
  
05:38 
Da hatten wir beide (unabhängig voneinander) wohl die gleiche Idee.
 
Aus zwei Baumkronen ein Gesicht geformt.

Mihai Eminescu gilt als der bedeutendste rumänische Dichter des 19. Jahrhunderts. 
 
 
06:30 Kirche in Bucecea 
 
 
 
  
 07:01
 
 07:08
8:24, km 38km, h 442m:

Gipfelkreuz am höchsten Punkt des Tages

Dragomirna

 
 08:54
Frühstück vor hohen Klostermauern
Und ein kleines Nickerchen.

Infotafel am Eingang (auf Deutsch)

Die heutige große Kirche des Klosters Dragomirna wurde vom Metropolit  Anastasie Crimca, mit Hilfe des Großkanzlers Luca/Lupu Stroici, errichtet und im Jahre 1609 geweiht.Die Kirche beeindruckt durch die hoch aufragende Silhouette, mit einem hohen, schlanken Turm. Die seitlichen Absiden haben gleichdicke Wände wie der Gemeinderaum (Naos).

Die Kirche beeindruckt durch die hoch aufragende Silhouette, mit einem hohen, schlanken Turm. Die seitlichen Absiden haben gleichdicke Wände wie der Gemeinderaum (Naos).

Die Kirche hat eine großräumige, polygonale Vorhalle; polygonal ist auch die Altarnische. Die durch einen gewundenen dreifachen Torus aufgeteilten Fassaden sind im oberen Teil mit Luken und Nischen reichlich dekoriert.

Den Turm zieren geometrische Motive und Pflanzenmotive kaukasischer Herkunft. Im Inneren, sind die Bögen, Gewölberippen und-schlussteine mit gewundenen Gürtel und kleinen heraldischen Schilder versehen.

Im Altarraum und im Gemeinderaum (Naos) befinden sich Wandfresken, welche von den Malermeister Craciun, Maties, Ignat und Gligorie gefertigt wurden. Die Ikonostase ist ein wertvolles Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich war es für das Kloster Solca bestimmt.

Das befestigte Kloster ist umgeben von Mauern mit Wehrgängen, Schießscharten und massiven Ecktürmen, welche 1627 vom Moldaufürsten Miron Barnovschi (1626-1629) erbaut worden sind.

 
 
 
 
 
 
Museum 
 Alles aus der Gründungszeit.
Das Homiliar des Metropoliten Varlaam ist das erste Buch, das 1643 im Fürstentum Moldau gedruckt wurde, in rumänischer Sprache, mit kyrillischen Buchstaben. Es ist ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der rumänischen Kultur und Sprache.
Durch Spiegel sind auch die kunstvollen Bucheinbände sichtbar.
 
Das Wasser in unsere Trinkflaschen könnte auch getauscht werden. Schmeckt aus diesem Brunnen bestimmt viel besser.
Erst einmal den Eimer füllen. Die Radkurbel lässt sich erstaunlich leicht drehen.
Frisches, kühles Brunnenwasser 😋
 
Das Angebot einer Nonne, uns mit den Fahrrädern zu fotografieren, haben wir dankend angenommen.
Sogar ein Geschenk zur Kräftigung gibt’s noch für unser Trinkwasser mit auf den Weg

 
  
Monatelang recherchiert und nichts gefunden. Hier auf dem Schild steht, Patrauti ist durch den Wald von hier aus direkt erreichbar.
  Aber nur mit dem Fahrrad direkt möglich.
 

Patrauti

 
  
Ludwig war vor 6 Jahren auf seiner Radtour schonmal hier und schaut genau, ob was erneuert wurde.

Infotafel am Kloster (auf Deutsch)



15. Jahrhundert

In der Welterbeliste der UNESCO aufgenommenes Denkmal.



Die Kirche wurde im Jahre 1487 vom Heiligen Fürsten Stefan der Große errichtet.

Sie war bis Ende des 18. Jahrhundert, mit einigen Unterbrechungen, Betstätte eines Nonneklosters. Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster von der österreichischen Verwaltung aufgelöst.

Die kleine aber perfekt harmonisch gestaltete Kirche ist kreuzförmig, hat drei gerundete Apsen und einen Turm über dem Gemeinderaum (Naos) welcher mit sogenannten „moldavischen Gewölben“ gedeckt ist. Die komplett erhaltene Innenmalerei stammt aus der Zeit Stefan des Großen. Sie ist das Werk eines griechischen Malermeisters und hat einen besonderen künstlerischen Wert. Bemerkenswert sind im Gemeinderaum (Naos) das Votivbild (welches ein einzigartiges Porträt Stefan des Großen darstellt, und zwar mit rotem Bart) und die Szene der „Beweinung des toten Jesus“. Auf der westlichen Seite der Vorhalle (Pronaos) befindet sich ein umfassendes malerisches Gebilde, bekannt als „Die Kavalkade des Heiligen Konstantin“.



Außen waren ursprünglich die Fassaden mit einem Fries aus grün und lila emaillierten Keramikplatten dekoriert. Auf der westlichen Mauer, entdeckte man unter dem Putz Bruchstücke einer Abbildung des „Jüngsten Gerichts“. Von Außen wurde die Kirche niemals komplett bemalt. Bemalt wurde nur die Westfassade. Einigen Hypothesen zufolge, stammt diese Malerei aus dem 15. oder 16. Jahrhundert.

 
  
 
Nach einer ausgiebigen Pause im Schatten der Kirchenmaier starten wir zur letzten, kurzen, einfschen Etappe

Oh je, und das so kurz vorm Ziel.

Komoot hat wieder völlig versagt, gibt keinen Hinweis auf diese Treppe.
So, Taschen sind ab und jetzt noch die Treppe hoch. Auf  Komoot und Google ist auch kein Verlass mehr 😓

🛌 Hotel My Continental Suceava  Ü 69€ Zi 215😃


Botosani > Dragomirna

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