8L019  10 Jahre Europa🚴 + Kroatien

Donau, Ungarn, Mohács > Kroatien, Osijek ☀️ warm 🚴64 km

10 Jahre auf europäischen Straßen 🚴

Hätten wir fast vergessen: Aber unsere Freunde haben uns auf die Minute genau mit einem Kommentar erinnert.

Danke Ihr Lieben und Gruß in den Harz.

Was damals überhaupt nicht klar war und auch nicht das Ziel war, dass bis heute 35.000 Fahrrad-Reisekilometer zusammen kommen würden. Ist einfach passiert. Alles nahezu täglich in diesem Blog dokumentiert.

Blog von 26.4.2016 und  Teil 2

Mohács

Gemütliches Sonntagsfrühstück an der Donau, dabei geht der obige Kommentar ein.
Wir starten in den nächsten Radeltag, bestimmt wieder mit vielen Erlebnissen. Unsere Hexen – Begleitung ist natürlich, wie all die Jahre zuvor, auch dabei.
 Zahlreiche Nationalitäten, die lebendige Volkstraditionen bewahrt haben, prägen seit Jahrhunderten Bevölkerung und Kultur der Stadt. Die bekannteste Touristenattraktion ist das Busójárás, das traditionell am Ende des Karnevals stattfindet.
Ludwig hat auch das Potenzial dort mitzumachen.
 Die Statue repräsentiert die drei Volksgruppen der Stadt: die Ungarn (Magyaren), die Deutschen (Donauschwaben) und die Kroaten (Sokaken).
 REICHET EINANDER DIE HAND HIER
КОММЕТ!
MÖGE EIN JEDER SEINEN BRAUCH BE WAHREN. DIE EIGENE MUTTER FÜR DIE SCHÖNSTE HALTEN, MÖGEN EURE SPRACHEN TAUSENDFACH ERKLINGEN. DOCH NUR EINE SPRACHE DES HERZENS LEBT IN UNS
                                                Nach Lessing
 Die Votivkirche
Die im byzantinischen Stil erbaute Stahlbetonkirche mit ihrer Kuppel wurde 1926 als Gedenkstätte zum 400. Jahrestag der Schlacht bei Mohács errichtet und wird daher auch als Schlachtfeld-Gedenkkirche bezeichnet. 
Heute ist Erstkommunion in der katholischen Kirche, Kinder (meist im Alter von ca. 7–9 Jahren) erhalten zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie.
Ludwigs gute Tat am Sonntag. 
Er begleitet die Dame zu Ihrem Gefährt. 
  Beim Rollator angekommen, ein herzlicher Abschied.

Schlacht bei Mohács (1526)

In der Schlacht bei Mohács erlitt das Heer des Königreiches Ungarn unter König Ludwig II. und Pál Tomori am 29. August 1526 gegen die Osmanische Armee unter Süleyman I. bei Mohács in Südungarn eine vernichtende Niederlage. Die Osmanen konnten wenig später große Teile Ungarns und Kroatiens erobern. >>>Wikipedia

Ungarn nach der Schlacht bei Mohács (1526): Das Gebiet des alten Königreichs Ungarn ist schwarz umrandet, das Königliche Ungarn hellgrün, die Habsburgermonarchie blau, das Osmanische Ungarn und Osmanische Reich rot und das Fürstentum Siebenbürgen violett markiert.

Die Schlacht markiert den Zusammenbruch der zentralen Macht des ungarischen Staates. Ein Großteil des Adels und des Heeres fiel, und König Ludwig II. ertrank auf der Flucht. Es folgte eine Zeit von Verwüstung und Verschleppung, wobei zehntausende Ungarn in die Sklaverei geführt wurden. Die Schlacht wurde zum Symbol der nationalen Katastrophe in der ungarischen Geschichte.

Die Niederlage von 1526 veränderte die Landkarte Europas dauerhaft und legte den Grundstein für die osmanische Präsenz in Ungarn für die folgenden 150 Jahre. Aber auch gleichzeitig den Aufstieg Österreichs, da durch den Tod Ludwigs die Ungarische Krone an die Habsburger überging.

Baustelle Gedenkstätte

Zum 500. Jubiläum in diesem Jahr soll die Gedenkstätte in neuem Glanz erstrahlen.
Das Bauschild verrät uns Details.:

Erneuerung der Bauarbeiten an der Mohács-Nationaldenkstätte

Netto-Baukosten: 5,3 Milliarden HUF (14,5 Mio €)

Baubeginn: September 2025

Voraussichtliche Fertigstellung: April 2026.

Das wird wohl nichts. Ein möglicher Grund, spekulieren wir, eingefrorene EU-Fördermittel, die erst jetzt nach der Wahl freigegeben werden könnten.


Landminen

  Was steht auf dem Schild?

Minenräumprojekt

Grenzüberschreitendes Kooperationsprogramm Ungarn-Kroatien

Sanierung von durch Kriegsverschmutzung betroffenes Gebiet

Gesamtkosten: 3 Mio €

EU-Förderung : 1,8 Mio €

Begünstigt: Kroatisches Minenaktionszentrum

Gut gesichert.
Ein riesiges Gebiet. 

Völlig überraschend und auch erschreckend, wie schnell wir mit den Auswirkungen der Jugoslawienkriege konfrontiert werden.

Grenzübergang Ungarn – Kroatien

 
Noch auf ungarischer Seite: Mühselige Versuche einer Verständigung. Wir haben den Namen Gergely (Gregor) verstanden.
Kroatien ist seit 1.7.2014  EU-Mitglied, deswegen ‚FREIE DURCHFAHRT‘.
Die Fahrradspur gibt es immer noch.
Drüben sind wir.

3,8 Mio EW, seit 2023 Euroland:  Kein Währungsumtausch, auch deswegen lächeln wir, macht vieles einfacher für Reisende und Unternehmen.
Freundlich begrüßt werden wir und können auch gleich was lernen  
Auch in Kroatien kein Verkehr am Sonntag.
  Wozu gehört der Wasserturm?
Zu einem großen Viehzucht- Betrieb
 
Nicht der Eurovelo, aber der einzige Berg weit und breit. Wir als echte Harzer brauchen diese Abwechslung.
 
 Oben. Pause mit Blick ins weite Land. Irgendwo da hinten müsste die Donau fließen.
 Wer kommt denn da den Berg hinauf?
 Marko, Denis und Dubravro aus der Region auf MTB – Sonntagstour
 Weltenbummler. Pierre aus Toulouse auf dem Weg nach Belgrad und weiter nach Istanbul. Irgendwann will er dann auch in Singapur sein. Zwischenzeitlich wird er arbeiten, um seine Reisekasse aufzufüllen. Es könnten mehrere Jahre werden.

Er ist auch hier oben, weil er mal wieder einen Berg brauchte.

Keep safe!

Ach so, Barbara und ihr Chanson ‚Göttingen‘ kennt er.
Erstbefahrung
 
 
Bauernbarock, 1843.
Ende Mai werden wir die komplette Strecke geradelt haben.
 

Osijek

Unser Tagesziel auf der anderen Seite der Drau (entspringt in Tirol).
 

🛌. Sobe Merlon, Osijek

Ein Gedanke zu “8L019  10 Jahre Europa🚴 + Kroatien

  1. Hallo Kerstin, hallo Ludwig,

    das Vermögen der Opfer wird unter den Tätern, Mithridates Kassen und an den Taten beteiligten Kommunen aufgeteilt. Verschuldeten Tätern werden die Schulden zur Hälfte erlassen. Aber nicht alle Bewohner der Provinz Asia beteiligen sich an der Ermordung ihrer Nachbarn. Die Stadt Rhodos nimmt Flüchtlinge aus anderen Städten Kleinasiens auf und verteidigt diese erfolgreich. Bewohner der Insel Kos verstecken römische Bürger außerhalb der Stadt und retten sie so. Mithridates verlegt seine Residenz von Sinope nach Pergamon. Nimmt nach persischem Vorbild großartig Besitz von den Ländereien an der Westküste Kleinasiens und teilt das Land in Satrapien (kann man als Lehen bezeichnen) ein. Er träumt wohl von einer Wiederherstellung des „Attischen Seebundes“ unter seiner Führung. Athen schließt sich dem Aufstand an, erobert mit Mithridates Hilde Delos, plündert dort den Tempelschatz und macht die italische Kaufmannschaft nieder. Meldungen über den Aufstand erreichen Rom. Überlebende berichten von den Unmenschlichkeiten. Für heute Ende. Grüße Harald

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