8L008 Komáron > Esztergom

Donau:  Slowakei, Komáron >Ungarn, Esztergom ⛅ 11 – 22°  🚴59km


Gute Tradition

Unser Freund Harald begleitet uns auch in diesem Jahr wieder mit  einem historischen Thema in Bezug auf diese Tour. Das hat gute Tradition. Danke dafür. Toll, was man dadurch lernt.

Den ersten Eintrag findet ihr im Kommentarteil am Ende des Reiseblogs 003 und dann regelmäßig.



Komáron

09:30 Uhr

 
Das neue Fußballstadion.
Viele Grüße nach Chemnitz. Dort hat man im letzten Jahr im Rahmen des Programms zur Europäischen Kulturhauptstadt solche Garagenanlagen als Ort der Begegnung besonders herausgestellt. 
Váh, Nebenfluss der Donau

Links der Donau sind wir heute ausschließlich unterwegs. Ruhig und entspannt lässt es sich radeln.
 
Die Region ist eine uralte Kontaktzone von Ethnien und Kulturen. Sie besitzt ein erstaunliches Potenzial an archäologischen und historischen Ressourcen, die hinsichtlich ihrer Komplexität geradezu ein Paradebeispiel für die europäische Geschichte abgeben. Kelten, Römer, Sweben, Hunnen, Goten, Gepiden. Langobarden, Awaren, Slawen, Bayern und Magyaren haben hier in einem Zeitraum von rund 1500 Jahren gelebt, das Land gestaltet und ihre Spuren im Boden hinterlassen.
 AUF DEN SPUREN DER LEGIONÄRE

Grabungen des Bundesdenkmalamtes im österreichischen Leithaprodersdorf brachten 2010 den Grabstein des römischen Soldaten Marcus Vinius Longinus zum Vorschein. M. V. Longinus war Angehöriger der 1.hilfreichen Legion, die ab 86 n. Chr. in Brigetio (Komárom) in Garnison lag. Funde auf dem gegenüber-liegenden Donauufer lassen bereits im 2. Jahrhundert auf einen im Gemeindegebiet des heutigen Iža liegenden Brückenkopf schließen. Fest steht jedenfalls, dass Longinus nach seinem Ausscheiden aus der Armee dieser Region den Rücken kehrte und sich an die Leitha zurückzog. Im heutigen Leithaprodersdorf bewirtschaftete Longinus mit seiner Frau Mariccia und dem Sohn Marcus bis zu seinem Tod ein Gehöft, eine Villa rustica.
Die vierhundertste Jahreswende des Friedens von Zitaha. Der Friedensvertrag zwischen dem deutschen Kaiser, ungarischen König Rudolf I und dem türkischen Sultan Ahmed I wurde in 1606 durch die Vermittlung von…geschlossen. (Quelle Hinweistafel).
Was ist das? 
Richtig: Wein, wir sind ja schließlich wieder in der Slowakei. Jeder Platz wird dafür auch für den Hausbedarf ausgenutzt….
… und liebevoll gepflegt.
Ein paar Kilometer weiter: Es geht auch größer!

Die slowakischen Weine sind bei uns kaum zu haben, sie sind so gut (wissen wir inzwischen ja auch), dass sie im Land selbst getrunken werden.
 
 
Häufig zu sehen. 
Kerstin muss sich die Sache…..
…genauer ansehen. Das wird bestimmt ein neues Bastel Projekt zu Ostern.
Donaustrand
10 km weiter Pause.
 Wir sind heute komplett auf slowakischer Seite gefahren, um am Ende diesen Blick auf die Basilika in Esztergom auf ungarischer Seite zu ergattern.
Basilika und  historischer königlicher Burgpalast.
 
 1895 eröffnet, im Zweiten Weltkrieg gesprengt, 2001 wieder aufgebaut.
 
Wieder zurück in Ungarn
 

🛌 Fekete Sas Motel, Esztergom ÜF 27.600 Forint


Und dann war da heute noch die Mitteilung, dass uns die ÖBB 89,80 € aufgrund der Verspätung erstattet. Somit haben wir für die Anreise im NightJet nach Wien pro Person nur 44,90 bezahlt. Es freut sich unsere Reisekasse.


LauterNeues aus unserer Heimatstadt weist auf unsere Reise hin.

Ein Gedanke zu “8L008 Komáron > Esztergom

  1. Hallo Kerstin, hallo Ludwig,

    weiter mit den außerordentlichen Fähigkeiten des Mithridates VI. Er ist ein Meister der intriganten Künste und brillant auf dem Parkett der Diplomatie. Über das innenpolitische Gerangel in Rom ist er immer bestens informiert. Er erkennt den richtigen Augenblick zum Bestechen, Intrigieren, Sabotieren oder zum Losschlagen und versteht es trotzdem mit römischen Gesandtschaften geschickt zu verhandeln. Mithridates nutzt das Münzwesen um seine Kriege zu finanzieren. Ein Hauptgrund für die Eroberung Kleinasiens kann die angestrebte Kontrolle über die dortigen Gold-, Silber- und sonstigen Metallminen gewesen sein. Es werden neuartige Legierungen entwickelt, die sich in überlieferten Münzen nachweisen lassen. Er ist der erste der bimetallische Systeme auf der Basis von Kupfer einführt. Grüße Harald

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