KAU15 Ararat

ARMENIEN 🚌: Eriwan (1.000 m) > Ararat-Tal > Khor Virap > Noravank > Goris (1.400 m)☀️ 18° – 30° 🚶12.800

8 h Fahrt liegen vor uns

In Eriwan können wir bereits den Blick auf den wunderschönen Berg Ararat genießen, doch der Blick vom Klosterkomplex Khor Virap ist noch viel eindrucksvoller. Noravank ist eine weitere Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert, bekannt für ihre schöne Lage in einer Schlucht, die von roten Felsen umgeben ist. Weiter geht es nach Goris. (djoser).

Ararat – Tal

Speisekammer und auch größtes Tal des Landes  900 m ü.N.N. Wein, Obst, Korn,…  Forellen; Goldgewinnung.

Blick aus dem Bus. Der heilige Berg der Armenier begleitet uns an der rechten Schulter die ganze Zeit.

Die biblische Geschichte besagt, dass Noah eine Arche baute, um seine Familie und Tiere vor der Sintflut zu retten, und dass diese nach der Flut auf dem Berg Ararat strandete.

 Auf der Suche nach der Arche? 5.137 m.
Der kleine Ararat, 3.925 m.

Kloster Chor Virap

 

Das Kloster Chor Virap ist einer der wichtigsten heiligen Plätze des armenischen Volkes. Seine Geschichte ist eng mit der Anerkennung des Christentums als Staatsreligion verbunden und einer der Hauptpilgerorte.

 
 
 
 

Der armenische König Trdat (Tiridates) hat Ende des 3. Jahrhunderts die Christen Armeniens verfolgt. Den  christlichen Prediger Pater Gregor ließ der König foltern und in den Kerker Khor Virap.

 Chor Virap bedeutet armenisch «tiefe Grube».
 Dieser 8 Meter tiefe Kerker war die Zelle des Verurteilten.
 Der Legende nach war Gregor 13 Jahre lang unter Schlangen und Skorpionen hier gefangen.
Jeden Tag hat ihm eine Witwe, die eine Vision hatte durch ein Loch geheim Essen gebracht.Tiridates bekam eine schreckliche Krankheit. Gregor hat den armenischen König geheilt und zum christlichen Glauben geführt. Dank dem Heiligen Gregor wurde Armenien im Jahre 301 das erste Land, das das  Christentum als Staatsreligion eingeführt hat.
 
 
Ganzjährig mit Eis bedeckt, die Gletscher haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen.  Heute in der Türkei, Grenze in der grünen Flußaue des Aras im Bild.

Das Foto wurde von einem chinesischen Touristen sehr engagiert geschossen. Anschließend war er dran, weil ihn unser Fotoidee beeindruckt hatte.
Die biblische Legende besagt, dass Noah nach der Sintflut und dem Landen der Arche auf dem Berg Ararat dreimal eine Taube aussandte, um das Ende der Flut zu prüfen. Die erste Taube kam zurück, da sie keinen Ruheplatz fand. Beim zweiten Aussenden kehrte sie mit einem Olivenblatt im Schnabel zur Arche zurück, was Noah zeigte, dass sich das Land erholte und es wieder Pflanzen gab. Beim dritten Mal kam die Taube nicht wieder zurück, was Noah den Beweis lieferte, dass die Erde trocken war und die Flut vorbei war.

Da gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen und die Wasser fielen. Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertfünfzig Tagen. Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Ar che nieder auf das Gebirge Ararat. Es nahmen aber die Wasser immer mehr ab bis auf den zehnten Monat. Am ersten Tage des zehnten Monats sahen die Spitzen der Berge hervor. Nach vierzig Tagen tat Noah an der Arche das Fenster auf, das er gemacht hatte, und ließ einen Ra-ben ausfliegen; der flog immer hin und her, bis die Was- ser vertrockneten auf Erden. Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden. Da aber die Taube nichts fand, wo ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in die Arche; denn noch war Wasser auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in die Arche. Da harrte er noch weitere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus der Arche. Die kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug’s in ihrem Schnabel. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden. Aber er harrte noch weitere sieben Tage und ließ eine Taube ausfliegen; die kam nicht wieder zu ihm. (1. Mose 8, 1-12)


Wir verlassen das Ararat -Tal..
… und erklimmen den ersten Pass auf 1.700 m
Weinanbau in 1.000 m Höhe, hauptsächlich rote Trauben. Zweitgrößtes Anbaugebiet Armeniens.
 

Weinveprobuung  zur Mittagszeit. Warum nicht!

Kloster Noravank

 

Norawank, übersetzt „Neues Kloster“, ist eine armenische Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert, die als Grablege der Orbelian-Dynastie diente. Das Kloster ist berühmt für seine einzigartige Lage in einer Schlucht mit roten Klippen und seine beeindruckende Architektur sowie die feinen Reliefs und Chatschkare (Kreuzsteine). Es gilt als eines der schönsten Klöster Armeniens.

Mausoleum
 
 
Kirche
Heilige Dreifaltigkeit
 
Grablege der Fürsten bevor das Mausoleum errichtet wurde.
 

 
Was für eine grandiose Landschaft. Grand Canyon Armeniens.

 
EU-Grenzmonitoring. 
Raststätte bei Maliska.

Mitglieder aus diversen EU-Ländern. Auf Einladung Armeniens, Russland und Aserbaidschan sind dagegen.
Sind wir jetzt zwischen allen Fronten?

Dank Trump nicht mehr? Das ist jetzt auch der Korridor, durch den seine ‚Straße des Friedens und Wohlstands‘ verlaufen soll. Sie soll Asberbaidschans Enklave Nachitschewan über armenisches Territorium verbinden.
Stundenlang durch beeindruckende Landschaft, die Augen werden dabei nicht müde vor Staunen.
 
 Pause
E-Tankstelle auf 1.800 m
Die Weizenfelder gegenüber sind abgeerntet

Zorakarer

Armenisches Stonehenge

 

   Zorakarer eine der bekanntesten und rätselhaftesten archäologischen Stätten Armeniens.

   Bei fem prähistorische Bauwerk Zorakarer (auch „Armenisches Stonehenge“)  handelt es sich um eine Ansammlung von über 200 aufrecht stehenden Steinen (Megalithen), von denen einige bis zu 3 Meter hoch sind.

   Einige Wissenschaftler datieren sie auf das 6. bis 5. Jahrtausend v. Chr., was sie feutlich älter machen würde als das berühmte Stonehenge in England.
   Die genaue Funktion von Zorakarer ist bis heute nicht abschließend geklärt und Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Einige Theorien besagen, dass es eine Sternwarte, ein Tempel, oder eine Kultstätte war. Eine populäre Theorie besagt, dass die Anordnung der Steine und die in einige von ihnen gebohrten Löcher für astronomische Beobachtungen genutzt wurden.

Links zu früheren Reisen

Stonehenge/England 

Carnac/Bretagne

Deutsches Stonehenge: Ringheiligtum von Pömmelte

 
 
 

🛌Hotel Mina, Goris


Auf dem Weg zum Abendessen. 1,7 km steil bergab.🚶🚶
 
 
Maps

2 Gedanken zu “KAU15 Ararat

  1. Hallo Ihr Beiden,

    unglaubliches, wunderbares und bekanntes habt ihr zu berichten, immer lernt man was dazu, ich bin überrascht und voller Bewunderung für die so ferne Kaukasusregion.

    Super, danke Angelika

Hinterlasse eine Antwort zu Anonymous Antwort abbrechen