Ungarn: Szeged – Sightseeing. 24°, sonnig,

Sonnenverwöhnt und quirlig offeriert die Universitätsstadt an der Theiß verspielten Historismus, extravaganten Jugendstil, feine Cafés und würzige Fischsuppe.
Jung sind nicht nur die vielen Studierenden, sondern auch Szeged (ca. 163.000 Einw.), das nach einem verheerenden Hochwasser 1879 neu aufgebaut wurde. Flaneure bevölkern heute breite Fußgängerzonen, großzügige Plätze und Parks. Rathaus, die Palais Gróf und Reök zeigen die architektonische Entwicklung vom Historismus zu einem von ungarischer Volkskunst oder internationalen Vorbildern inspirierten Jugendstil. (Quelle: ADAC – Tourenapp)

Der Wasserturm (1904) zwei Gehminuten von meinem Quartier entfernt. Ein guter Platz für mein Frühstück. Das kleine ‚Coop ABC‘-Lebensmittelgeschäft gegenüber hat auch am Sonntagvormittag geöffnet.

Neue Synagoge, 1900 – 1903. Leider verschlossen. Nach den Beschreibungen muss es innen noch beeindruckender wirken.

Dafür ist die ‚Votiv – Kathedrale‘ geöffnet: Gottesdienst.

Erbaut 1913 – 1930 mit romanischen, gotischen und byzantinischen Stilelementen. Ganz nach meinem Geschmack.

Mit 9.040 Pfeifen zählt sie zu den größten Orgeln Europas.

Daneben der ‚kleine‘ Turm der Vorgängerkirche aus dem 13. Jhdt.

Auf dem Vorplatz lassen mich Wang Miaozhen und Liu Feng aus Beijing (Peking) an ihrem Drohnenflug (oben am Bildrand) über die Stadt teilnehmen. Interessant, die beiden haben sich mit Frank und Sophie auch europäische Namen zugelegt.

Das kleine Wunderwerk wird in Chenzhen (20 Mio. Einwohner, grenzt an Hongkong) hergestellt und soll weniger als 1.000,–€ kosten. Funktioniert perfekt.

45 Minuten Stadtrundfahrt. Ganz entspannt, ich habe nichts verstanden. Nur Ungarisch.

Hingegen konnte ich Richa’rd sehr wohl bei seiner Tortenempfehlung folgen (Englisch): Dobos heißt das Kalorienwerk.


Das Cafė grenzt an die Einkaufs- und Flaniermeile ‚Kárāsz Utca‘. Im Bild das Ende ganz früh am heutigen Sonntag.

Das Rathaus im Gewand des neobarocken Umbaus von 1882/83.


Im Park davor sechs Großstatuen.

Universität

Und dann die Schmuckstücke an Hausfassaden:






….fast unendlich fortsetzbar.

Am öffentlichen Thermalbrunnen wird rege Wasser abgefüllt.

Wechselkurse für 1,– €
293,50 HUF Notentausch daheim
321,31 HUF Geldautomat zzgl. 6,– Gebühren
321,31 HUF Kartenzahlung. Fast überall alzeptiert. Auch Kleinstbeträge wie selbstverständlich. Maestro, Vpay auch kontaktlos (nicht getestet)
Morgen werde ich die Ungarischen Forint (10.000HUF = 31€) in Rumänische Leu tauschen.

Hallo Ludwig,
wow was für tolle Bilder, die Architektur ist wirklich beeindruckend da kommt man ins schwärmen :-).
Ich freue mich jeden Tag auf deinen Block und auch Hanno ist sehr interessiert an den Bildern :-).
Wir wünschen dir eine gute Weiterfahrt und werden dich weiterhin gespannt begleiten.
Liebe Grüße Nicole und Hanno
Hi Ludwig,
Nach den beeindruckenden Reiterspielen nun die faszinierende Architektur, Danke für die tollen, anschaulichen Berichte.
Tja… das ist meine Drohne, Mavic pro, ein Meisterwerk der Fa. DJI – hier, nicht weit von unserem Büro, mit super Camera und hochpräzisem Gimbal, solltest Du Dir auch zulegen, Da konnten die beiden Beijinger 🇨🇳dir sicher atemberaubende Videos zeigen. Weiter gute, trockene Fahrt und hoffentlich keine bissigen Hunde in Rumänien 🇷🇴 Werner. S.