DF37 Grenzgänger

Werraradweg, Thüringen, Hessen: Bad Salzungen – Krayenburg – Markers – Philippstal – Heringen – Herleshausen. 🌤️🌞 14 – 24°

Zum Tagesstart noch eine Runde durch Bad Salzungen

Kurhaus am Burgsee
Sprudelndes Sohle-Wasser. Später stellt sich heraus: gemogelt, reines Wasser.
Die ‚Solewelt‘ mit dem Gradierwerk…
…wird derzeit umfangreich saniert…
…mit Förderung durch ‚alles was fördern kann‘. Freistaat Thüringen, Bundesrepublik Deutschland und EU.

Radfahrer-Kirche in Tiefenort
… mit liebevoller Deko zur Einschulung der Erstklässler.

Wenn der Berg ruft, muss man halt vom Weg abweichen.
10 – 16 % Steigung. An der Grenze des fahrbaren.
Keine freie Sicht von der Krayenburg. Nicht nur die Ruine, auch die Bäume versperren die erhoffte Sicht auf Werra und Rhön.
Die Kanone schießt nicht und …
… die Gaststätte ist geschlossen!
Erlebnisbergwerk Merkers im Kalirevier Werra. 500 m in die Tiefe geht’s für die Besucher.

Vacha: Am Ende der Brücke der Einheit…
…schreitet der Einheitsmann.

In Philippstal fördert das Kaliberwerk noch und ….
…auch ‚Monte Kali‘ bei Heringen wächst weiter. Zurzeit 200 m hoch.

Die Werra im Vordergrund, heute mit deutlich reduzierter Salzlast.
Glückauf im Land der Weißen Berge.
Reiseradler im Gespräch. Bernhard kommt gerade nach 4.000 km aus Schweden mit Heimatziel Eisenach zurück.

Von Lauchröden (Thüringen) nach Herleshausen (Hessen) über die Werra.

Vor 32 Jahren unmöglich.

„Seit dem 19. Jahrhundert hatte eine steinerne Brücke über die Werra die beiden Dörfer Herleshausen und Lauchröden verbunden, bis sie in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt wurde.

Dann kamen der Kalte Krieg und die Teilung Deutschlands. Die Staatsgrenze verlief in der Flussmitte. Bundesbürger strömten in Bussen an die Werra, um mit dem Fernglas auf die Häuser von Lauchröden zu schauen.

Den Lauchrödern war es verboten, sich dem Ufer zu nähern. Besucher aus dem Westen durften überhaupt nicht nach Lauchröden kommen. Da es im 500 Meter breiten, eingezäunten ‚Schutzstreifen‘ an der Grenze lag, brauchten die Bewohner Passierscheine, um ihr Dorf innerhalb der DDR zu verlassen oder wieder zurückzukehren.

Eine neue Fußgängerbrücke, die die hessischen und thüringischen Nachbarn wieder verbindet, gibt es seit dem 23. Dezember 1989.“

Aus der Beschreibung zum Kunstwerk


Unterwegs

Übernachtung in Herleshausen

Ein Gedanke zu “DF37 Grenzgänger

  1. Zwischendurch mal wieder ein dickes DANKE für deine Berichte. Toll, dass ihr so gutes Wetter habt.

    Viele Grüße Dietmar

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