LA03 Das schwarze Gold der Lausitz

Angenehm war der Weg nach dem Start. ..
…und auch landschaftlich reizvoll.
Die Sonne hatte die einstelligen Temperaturen bald aufgefressen, und es wurde ein perfekter Radeltag.
Nach 10 km biege ich ab und stehe wie aus dem Nichts vor dieser gigantischen, von Menschenhand geschaffenen Mondlandschaft.

Der aktive Braunkohletagebau Jenschwalden.
An den drei Aussichtspunkten gab es reichlich Informationstafeln.

So sieht z.B. die Förderung in der Theorie aus…
…und so in der Realität.

Das braune Gold hat eine Abbaumächtigkeit von 7 bis 11 m.
Zuvor müssen jedoch 45 bis 95 m Deckschicht abgeräumt werden.
Die Bergbaugesellschaften sind auch für die Renaturierung zuständig.
Hier ist zu erkennen, wie der Abraum bereits wieder aufgebracht wurde.
Und hier grünt es bereits!

Übrigens, zurzeit sind 50 LKW mit mehreren Fahrten täglich bis Ende September hierher unterwegs. Sie bringen den Bodenabtrag (Mutterboden) der im Bau befindlichen ‚Tesla Gigafactory‚ in Grünheide.
Zwei km nach dem letzten Beobachtungspunkt bin ich auf dem Neißeradweg angekommen.
Heute Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen.
Einige Reiseradler begegnen mir. Der Oder-Neiße-Radweg mit Start in Zwickau ist beliebt.
Bis Forst folge ich der Neiße.
Der historische Eingang zum ‚Ostdeutschen Rosengarten‘ in Forst.
Auf schattigen Nebenwegen geht es meinem Tagesziel entgegen.

In der Nähe von Döbern habe ich mein Zelt für die Nacht aufgeschlagen.
https://goo.gl/maps/4mCxXDH3tTV1PPPPA
Und wieder mit Badesee. Das spart die Dusche 😉 und kühlt angenehm nach diesem sommerlichen Tag.
Mein ersten beiden Radeltage in der Lausitz.

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