LA02 Wie der Ostsee entsteht.

Lausitzer Rundschau beim Frühstück:

In der öffentlichen Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestages geht es heute um die Entschädigungen im Rahmen des Kohleausstiegs. Die ‚Lausitzer Energie Bergbau AG‘ (Leag) soll 1,75 Mrd. € erhalten.
Entlang der Spree starte ich zum …
…Aussichspunkt Lakoma.

Hier soll der Ostsee (nicht die) entstehen.

Der Cottbuser Ostsee, niedersorbisch Chóśebuski pódzajtšny jazor, ist ein Projekt, bei dem der ehemalige Braunkohletagebau Cottbus-Nord seit dem 12. April 2019 geflutet wird. Daraus soll bis 2024 der mit 1900 Hektar größte künstliche See Deutschlands entstehen. Mehr auf Wikipedia
Der sichtbare Grundwasserspiegel im Bild  soll einmal die obere Kante des aufgefüllten Tagebauabraums um mindestens 2 m bis zum Wald am Horizont überfluten. Es geht wegen der trockenen Sommer aber nicht wie geplant voran.

An dieser Stelle sollte eigentlich abgeleitetes Spreewasser fließen.
Im Anschluss führt mich mein Weg durch die ‚Peitzer Teiche‘. Mit 1.000 ha das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands.
Seit 500 Jahren wird hier Fischzucht betrieben.
Um die Teichwirtschaft nicht zu gefährden, mussten Dichtwände beim Tagebau Cottbus-Nord bis in 65 m Tiefe eingebracht werden, damit das Grundwasser nicht abgegraben wurde. Was für ein Aufwand!
Ein ruhiges Plätzchen für die Mittagsrast.
Festungsturm der Zidalle zu Peitz. Mit Aussichtsturm.
Der Blick von oben.
Das Rathaus.
Gut ausgebaute und reizvolle Radwege den ganzen Tag.
GoogleMaps: Übernachtung am Deulowitzer See
Das Wasser hat eine für mich noch angenehme Temperatur von 19°. Also hinein ins Nass!
Morgen folge ich weiter den Teufeln, die die ‚Niederlausitzer Bergbautour‘ anzeigen.
Die Lausitz. Heute auf deutschem und polnischem Gebiet. Mehr auf Wikipedia

Hinterlasse einen Kommentar